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Globetrotter daheim

Wer hinter der Überschrift eine Homestory vermutet, hat sich getäuscht. Wir wären eigentlich jetzt in Teneriffa unterwegs, sind jedoch durch die Ausgangsbeschränkungen und weltweite Reisewarnung, die von den Behörden angesichts der Corona-Pandemie angeordnet wurden, jäh ausgebremst worden.

Die Absage erfolgte noch rechtzeitig, bevor wir die Reise antraten. So verbringen wir die freie Zeit daheim – gesund und wohlauf. Glücklicherweise zählen wir zudem zu der Gruppe, für die die Krise nicht existenzbedrohend ist. Im Grunde genommen verspüren wir nur eine moderate Restriktion unserer üblichen Lebensgewohnheiten.

Reisepass schreit nach neuen Stempeln
In dieser komfortablen Situation überkommt uns trotz allem ein sehnsüchtiges Verlangen nach dem Gefühl von Abenteuer und Freiheit. Der Reisepass schreit schon nach neuen Stempeln. Doch die globale Lage ist viel zu vage. Prognosen für die nahe Zukunft haben die Aussagekraft wie der Blick in eine Glaskugel. An konkrete Reiseplanungen ist momentan kaum zu denken.

Wie viele Weltenbummler hielten wir uns bereits in Übertragungsgebieten von gefährlichen Infektionskrankheiten wie Malaria, Gelb- oder Denguefieber auf. Entsprechend vorbereitet fuhren wir dorthin. Für uns ist daher eine Prophylaxe gegen das Coronavirus selbstverständlich, jedoch kein Grund für hysterische Hamsterkäufe oder Diebstähle von Desinfektionsmitteln, ausgelöst durch effekthaschende Medien.

Welt wird sich verändern
Ob die veranlassten Maßnahmen die richtigen sind, wird die Zukunft zeigen. Die Welt wird sich jedenfalls verändern – zum Guten und zum Schlechten (je nach Sichtweise). Und wir haben ein neues Thema, das wir in die Reiseberichte einfließen lassen können. Mit einer Änderung werden wir uns wahrscheinlich nur schwer anfreunden: Portraitfotos von Menschen mit Atemschutzmasken.

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