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Jetzt geht’s wieder los

Sehen wir es positiv: COVID-19 ist gesundheitlich bisher an uns vorübergegangen und auch wirtschaftlich sind wir ohne Ausfälle durch die gleichwohl humanen Beschränkungen gekommen. Doch bei aller Lust auf Sensationen: Die Lockdown-Erfahrungen dürfen gern einmalig bleiben. Unmittelbar mit den ersten Lockerungen wagten wir wieder einen zaghaften Kurztrip. Es ist noch nicht wie früher. Aber Hauptsache, es geht wieder los.

Unser Zwischenresümee würde sicherlich drastischer ausfallen, wenn wir von der Pandemie direkt betroffen wären. Gesund lässt es sich leichter darüber philosophieren. Ungeachtet dessen war es für uns eine ungewohnte Situation, unversehens jegliche Planungen für unbestimmte Zeit auf Eis legen zu müssen.

Diffuse Lage
Auf einen Schlag hat sich der Tagesablauf verändert. Unsere Konzentration galt unter anderem den Stornierungen der vollzogenen Buchungen. Dies erwies sich als ausgesprochen mühsam. Einige Anbieter waren mit der diffusen Lage überfordert. Vor allem die größte deutsche Fluggesellschaft hinterließ hier einen äußerst unrühmlichen Eindruck.

Das Reisen war erst mal ad acta gelegt. Beim Verlust wird einem letztlich bewusst, wenn man etwas liebgewonnen hat. So ließ uns das ruhende Hobby auch im Lockdown nie gänzlich los. Schließlich möchten wir für das Post-Corona-Zeitalter gewappnet sein, um jederzeit wieder in die Fremde aufbrechen zu können.

Licht am Ende des Tunnels
Aktuell sind wir vom ersten Neustartversuch zurückgekehrt. Aufgrund der weltweiten Reisewarnung konnte er nur innerdeutsch stattfinden. Der Besuch im Rheingau war als Test ausgelegt, ob unter den strengen Corona-Auflagen eine adäquate Reise nach unserer Intension möglich ist.

Er ist positiv verlaufen. Allerdings auch nur wegen den vorgefundenen Verhältnissen: Restaurants und Hotels waren wieder größtenteils geöffnet und die meisten Sehenswürdigkeiten zugänglich. Ausschlaggebend waren final die fehlenden Touristenmassen vor Ort. So konnte der vorgeschriebene 1,5 m-Abstand bequem eingehalten werden.

Es herrschte trotz allem eine verunsicherte Atmosphäre. Für jeden war die Situation neu. Gäste wie Personal waren bedacht, nicht gegen die Auflagen zu verstoßen. Dennoch hat der Kurztrip gut getan. Wir sehen ein Licht am Ende des Tunnels. Wir sind wieder in der Globetrotter-Spur.

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